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5 Tipps für Turnierfotos unter Flutlicht

Noch vor ein paar Jahren habe ich Aufträge für Reitsportfotos unter Flutlicht abgelehnt weil ich mir nicht zugetraut hatte, unter diesen Bedingungen gute Ergebnisse abzuliefern.

Nun habe ich, insbesondere durch meine Einsätze bei den Delbrück Masters und bei der OWL Challenge, so einiges an Erfahrung gesammelt und möchte meine wichtigsten Learnings gerne mit euch teilen.

Die meisten Tipps lassen sich so oder so ähnlich auch auf Reitsportfotos in der Halle oder unter Spotlight anwenden.

Falls ihr noch weitere Tipps oder Anregungen habt, dann schreibt sie gerne in die Kommentare oder schreibt mir eine Nachricht.


  1. Lichtstarkes Objektiv: Für Sportfotos in schneller Bewegung brauchen wir immer noch eine kurze Verschlusszeit. Um dennoch genügend Licht einzufangen ist eine offene Blende ein absolutes Muss. Je offener desto besser. Meine „Geheimwaffe“ für Sportfotos unter Flutlicht ist das 135mm f1.8 Objektiv von Sigma. Es ist superschnell und der Fokus ist trotz der schwierigen Bedingungen immer noch äußerst treffsicher. Und die Bildqualität begeistert mich immer wieder aufs Neue. Unter diesen Bedingungen können meine anderen Sportlinsen einfach nicht mehr mithalten.

  2. Kürzere Brennweite: Normalerweise mache ich die meisten Reitsportfotos mit einer Brennweite von 300mm oder 200mm. Unter Flutlicht haben wir aber oft viele verschiedene Lichtquellen, die mir dann ggf in das Bild hereinstreuen. Mit dem Wechsel auf ein 135mm habe ich dann nicht nur die Möglichkeit die Linse weiter zu öffnen, sondern ich muss auch näher an das Motiv heran um es möglichst vollflächig zu fotografieren. Das bringt in dem Fall wiederum den Vorteil mit sich, dass ich weniger Probleme mit Streulicht habe.

  3. Kamera-Einstellungen: Die Blende öffne ich meistens auf zwischen f2.0-f2.5. Die Verschlusszeit setze ich auf 1/800sec. Minimale Bewegungsunschärfen, z.B. in der fliegenden Mähne, fallen bei Fotos unter Flutlicht eigentlich nicht wirklich auf. Die letzte Möglichkeit um noch ausreichend Licht einzufangen ist die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Trotz offener Blende und einer Verschlusszeit "am Limit“ muss ich den ISO oftmals immer noch auf 10.000 oder 12.800 aufdrehen. Die neueren Kameras haben mittlerweile ein ziemlich gutes Rauschverhalten. Für einzelne Bilder, die ich so wirklich wow finde, mache ich mir die neue KI von Lightroom zu nutze. Es ist erstaunlich, was die aus verrauschten Bildern noch herausholen kann. Mit dieser Sicherheit im Hinterkopf habe ich dann keine Angst mehr vor einem hohen ISO.

  4. Licht nutzen: Unter Flutlicht sind einige Stellen auf dem Turnierplatz gut ausgeleuchtet. Andere wiederum sumpfen in der Dunkelheit ab. Deshalb positioniere ich mich so, dass ich das Pferd möglichst in den ausgeleuchteten Stellen erwische. Den Rest kann man sich getrost sparen. Ganz nebenbei: Schimmel lassen sich unter Flutlicht immer noch am besten fotografieren ..aber das kann man sich ja nunmal nicht aussuchen.

  5. Mit Licht spielen: Äußerst gerne versuche ich unter Flutlicht die ein oder andere Gegenlichtsituation einzufangen. Gerne mit einer Lichtquelle direkt hinter dem Motiv. Da Flutlicht-Masten sehr hoch sind muss ich dazu dann meistens eine tiefe Postition einnehmen, also mindestens in der Hocke oder sogar liegend am Boden. Ehrlich gesagt klappt das nicht immer so wie ich es mir vorgestellt habe so dass ich relativ viel Ausschuss habe. Aber mit ein bisschen Übung und Geduld entsteht dann doch das ein oder andere richtig coole Bild. So macht das fotografieren unter Flutlicht dann auch richtig Spaß!






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