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Tools für Turnierfotografen: Meine Software für Fotobearbeitung, Kunden, Shop & Organisation

24. Sept.
8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 27. Sept.


Turnierfotografie besteht längst nicht nur daraus, mit der Kamera am Reitplatz zu stehen. Nach dem Turnier wollen Bilder gesichtet, bearbeitet, verschlagwortet, ausgeliefert und verkauft werden – und natürlich müssen auch Kunden, Social Media, Website, Newsletter und Buchhaltung irgendwie unter einen Hut.

Über die Jahre hat sich bei mir deshalb ein Workflow aus verschiedenen Tools entwickelt. Das sind die Programme und Dienste, die ich als Pferde- und Reitsportfotografin regelmäßig nutze.


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📷 Lightroom – meine Basis für die Bildverwaltung

Adobe Lightroom ist für mich das wichtigste Programm nach dem Fotografieren. Hier bearbeite ich meine RAW-Dateien und verwalte meine Bildkataloge.

Besonders wichtig sind für mich die Stichwörter: Pferd, Reiter, Prüfung und Turnier lassen sich so strukturiert hinterlegen und später wiederfinden. Für große Mengen an Turnierfotos ist eine gute Katalog- und Stichwortstruktur Gold wert.


🖌️ Photoshop – für High-End-Polish

Für die normale Bearbeitung bleibe ich in Lightroom. Wenn es aber um aufwendigere Retusche oder eine intensivere Bildbearbeitung geht, kommt Adobe Photoshop ins Spiel. Ich nutze Photoshop also eher für Shooting- und Produktfotos und gezielt für einzelne Turnierbilder. Photoshopp und Lightroom beziehe ich im Monats-Abo.


Bildbearbeitung eines Pferdeportraits

🖼️ Picdrop – meine Kunden-Galerien

Picdrop nutze ich für die Zusammenarbeit mit Kunden. Hier kann ich Bildergalerien bereitstellen, Fotos und auch Videos (!) zur Auswahl freigeben und Abstimmungen mit Kunden organisieren. Gerade bei individuellen Shootings oder Aufträgen mit Bildauswahl ist das für mich eine große Erleichterung. Ich habe den Pro-Account der mir ausreichend Speicherplatz bietet.

Für die Übertragung von Bilddateien verwende ich außerdem gelegentlich Dropbox (für einzelne Fotos) oder WeTransfer (für größere Datenmengen).

Hier kannst du dich über Picdrop informieren (Affiliate Link): https://www.picdrop.com/web?via=37bff6


🎬 Premiere Pro – für meine Videos

Seit ich neben Fotos auch mehr kurze Reitsportvideos und Reels produziere, gehört Adobe Premiere Pro zu meinem Workflow. Hier schneide und bearbeite ich meine Videoaufnahmen und bringe einzelne Clips zu einem fertigen kurzen Video zusammen. Wer sich lieber nicht mit einem Abo binden möchte, der findet auch mit DaVinci eine hervorragende Lösung, um Videos zu bearbeiten. Und natürlich CapCut was ich auch immer mal wieder für die schnelle Bearbeitung auf dem Handy nutze.


🎵 Artlist – Musik für meine Videos

Für meine Reels und Videos nutze ich Artlist, um Musik und andere Inhalte mit der passenden Lizenz zu verwenden. Gerade bei Social-Media-Videos ist es wichtig, nicht einfach irgendeinen Song zu verwenden, der gerade beliebt ist: Musik ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht automatisch für geschäftliche oder kommerzielle Inhalte genutzt werden.

Artlist bietet lizenzierte Musik und Soundeffekte, die ich für meine Videos nutzen kann. So kann ich meine Reitsport-Videos musikalisch passend gestalten und mit gutem Gewissen an meine Kunden weitergeben. 👉🏼 zu Artlist.io (Affiliate Link)


🛒 Pictrs – mein Online-Shop

Pictrs ist die Plattform hinter meinem Turnierfoto-Shop. Hier stelle ich meine Turniergalerien bereit und verkaufe digitale Bilder, Prints und weitere Produkte. Auch meine digitalen Produkte wie mein Pferdefotografie Spickzettel, meine Turnierfotografie Checkliste und den Reitsportvideo Mini Guide biete ich dort an. Für meinen Shop habe ich das größte Speicherpaket gewählt, weil bei der Turnierfotografie schnell sehr große Datenmengen zusammenkommen. Hier geht's direkt zu Pictrs (Affiliate Link): https://www.pictrs.com/?partner=246811


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Banner HorseShop.de

🌐 Wix – Website & Blog

Meine Website und meinen Blog betreibe ich mit Wix. Dort finden Interessenten Informationen über meine Arbeit, meine Angebote und meine Fotografie. Gleichzeitig ist mein Blog inzwischen ein wichtiger Bestandteil meiner Online-Präsenz: Hier kann ich ausführlicher über Turnierfotografie, Reitsport, Equipment und meine Erfahrungen aus der Praxis schreiben. Für mich ist die Kombination aus Website und Blog besonders praktisch, weil ich Inhalte, Angebote und meine fotografische Arbeit an einem Ort zusammenführen kann.


🎨 Canva – mein kleines Designstudio

Canva nutze ich erstaunlich vielseitig: für Pinterest-Pins, kleinere Grafiken für Instagram, Stories, Flyer, Gutscheine und meine digitalen Produkte. Für mich ist Canva vor allem praktisch, weil ich damit schnell professionelle Designs erstellen kann, ohne für jede kleine Grafik ein umfangreiches Layoutprogramm öffnen zu müssen. Die kostenfreie Version reicht mir derzeit noch aus.


📅 Buffer – Social Media vorplanen

Mit der kostenlosen Version von Buffer plane ich meine Beiträge für Pinterest sowie Instagram und Facebook vor. Das hilft mir besonders dann, wenn ich mehrere Tage am Stück auf Turnieren unterwegs bin und meine Social-Media-Kanäle trotzdem regelmäßig bespielen möchte.

Insbesondere für Pinterest Pins habe ich auch Tailwind ausprobiert. Die Tailwind App kann Pins aber auch Instagram und Facebook Beiträge designen, vorplanen und veröffentlichen. Da ich aber meine Designs gerne selbst mit Canva gestalte, brauche ich viele Funktionen von Tailwind nicht und letztlich hat sich das Tool Buffer besser in meinen Workflow integriert.


✉️ rapidmail – für meinen Newsletter

Für meinen E-Mail-Newsletter nutze ich rapidmail. Damit kann ich Newsletter erstellen, versenden und meine Abonnenten verwalten. Für mich ist der Newsletter eine Möglichkeit, unabhängig von Social-Media-Algorithmen mit interessierten Menschen in Kontakt zu bleiben.


📝 Google Forms – für Turnieranmeldungen

Wenn ich bei einem Reitturnier fotografiere, nutze ich Google Forms für Anmeldungen.

So können Reiter ihre Daten und Wünsche vorab übermitteln und ich habe die Informationen anschließend strukturiert vorliegen. Gerade bei vielen Pferden und Starts spart mir das später einiges an Such- und Organisationsarbeit.


✅ Microsoft To Do – simpel, aber extrem praktisch

Für meine Aufgaben nutze ich Microsoft To Do. Das ist vielleicht das unspektakulärste Tool auf dieser Liste – aber gerade deshalb mag ich es. Die Bedienung ist einfach, die Listen sind auf meinen Geräten verfügbar und ich kann Aufgaben schnell erfassen, sortieren und abhaken. Und kostenfrei ist es auch noch. Für mich muss eine To-do-App nicht kompliziert sein. Sie muss funktionieren.


🗂️ Smartsheet – mein Tool für Übersicht & Projektplanung

Für die Übersicht über größere Projekte und meine Planung nutze ich Smartsheet. Es ist vielleicht nicht das Tool, das auf den ersten Blick so fancy aussieht wie Trello oder Notion – aber genau das gefällt mir inzwischen fast schon. Smartsheet ist unglaublich vielseitig und lässt sich für ganz unterschiedliche Planungs- und Organisationsaufgaben einsetzen. Ich nutze es nahezu täglich, um Projekte und Aufgaben übersichtlich zu strukturieren und den Überblick zu behalten.

Meine Empfehlung ist allerdings mit einer kleinen Einschränkung: Smartsheet ist unglauglich vielseitig, und genau deshalb braucht es etwas Einarbeitung. Wer eine ganz einfache To do-Liste sucht, ist damit vermutlich überfordert. Wer dagegen komplexere Projekte und Abläufe organisieren möchte, findet hier ein ausgesprochen leistungsfähiges Werkzeug.

Ich persönlich liebe es – aber ich würde es nicht jedem blind empfehlen.


Nicht jedes Tool, das ich ausprobiert habe, ist geblieben. Und das bedeutet nicht unbedingt, dass das jeweilige Programm schlecht ist. Manchmal passt ein Tool einfach nicht zur eigenen Arbeitsweise. So ging es mir mit Notion und Trello, die ich beide mehrfach ausprobiert habe.


🤖 ChatGPT – mein digitaler Sparringspartner

Ich nutze ChatGPT vor allem als eine Art digitalen Sparringspartner: für Inspiration, Brainstorming und das Strukturieren von Gedanken, aber auch zum Überarbeiten, Korrigieren und Anpassen von Texten. Gerade wenn ich viele Ideen im Kopf habe und noch nicht genau weiß, was davon eigentlich zusammengehört, hilft mir ein Gespräch dabei, Ordnung in meine Gedanken zu bringen und daraus konkrete nächste Schritte zu entwickeln. Auch bei Blogartikeln, Pinterest-Texten oder anderen Inhalten nutze ich ChatGPT gerne als Unterstützung – nicht, um meine eigene Perspektive zu ersetzen, sondern um sie klarer herauszuarbeiten.

Bei Informationen und Fakten sehe ich KI allerdings eher als Ausgangspunkt für die Recherche und nicht als letzte Instanz. Gerade bei aktuellen, fachlichen oder wichtigen Informationen sollte man die Angaben noch einmal selbst überprüfen und möglichst auf verlässliche Quellen zurückgreifen.


💶 WISO – meine Buchhaltung

Und dann gibt es natürlich noch den Teil des Fotografenlebens, über den man als Kreative vielleicht am liebsten gar nicht spricht: die Buchhaltung. Für meine steuerlichen Angelegenheiten und die Buchhaltung nutze ich WISO. Gerade wenn aus der Fotografie nebenbei ein echtes Business wird, gehört für mich eine vernünftige Organisation der Einnahmen und Ausgaben genauso dazu wie Kamera und Lightroom.



Mein Fazit: Nicht möglichst viele Tools, sondern die richtigen

Ich glaube nicht, dass man als Fotograf möglichst viele Programme braucht. Entscheidend ist vielmehr, dass die einzelnen Tools einen konkreten Teil des Workflows vereinfachen.

Das beste Tool ist nicht unbedingt das mit den meisten Funktionen. Es ist das, das man tatsächlich benutzt.

Vielleicht ist ja auch für deinen eigenen Workflow das eine oder andere Tool dabei, das dir Arbeit abnehmen kann.


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Dressurreiterin mit Weihnachtsmütze bei einer Grand Prix Kür

Häufige Fragen zu Software & Tools für Fotografen

1. Welche Software braucht man als Fotograf?

Das hängt stark vom eigenen Workflow und der Art der Fotografie ab. Für mich gehören vor allem Programme für Bildbearbeitung und Fotoverwaltung, Kundengalerien, Online-Shop, Organisation und Kommunikation dazu. In meinen persönlichen Workflow integriert habe ich u.a. Lightroom, Photoshop, Picdrop, Pictrs, Canva, Smartsheet und Microsoft To Do. Wichtig ist dabei nicht, möglichst viele Programme zu besitzen, sondern für jeden Arbeitsschritt ein Werkzeug zu haben, das im Alltag wirklich funktioniert.

Eine allgemeingültige Liste gibt es nicht. Je nach fotografischem Schwerpunkt kommen unterschiedliche Programme zum Einsatz. Für die Bildbearbeitung sind Lightroom und Photoshop weit verbreitet, für Kundengalerien gibt es verschiedene Anbieter und für Organisation, Social Media oder Buchhaltung wiederum ganz andere Lösungen. Als Turnierfotografin nutze ich eine Kombination aus verschiedenen Programmen, die meinen kompletten Workflow von der Speicherkarte bis zum fertigen Kundenauftrag abdeckt.

Vielmehr müsste man die Frage danach formulieren, welche Bildbearbeitungssoftware am besten zu einem jeweiligen Fotografen passt. Denn entscheidend ist, welche Anforderungen man hat und wie viele Bilder man bearbeiten muss. Für meine Turnierfotografie ist Lightroom die wichtigste Software, weil ich damit RAW-Dateien bearbeiten, große Bildmengen verwalten und Bilder mit Stichwörtern organisieren kann. Photoshop kommt bei mir vor allem dann zum Einsatz, wenn eine aufwendigere Retusche oder Bearbeitung notwendig ist.

Für Fotografen, die regelmäßig viele RAW-Fotos bearbeiten und organisieren, kann Lightroom sehr hilfreich sein. Gerade bei der Turnierfotografie entstehen schnell mehrere tausend Bilder an einem Wochenende. Ich nutze Lightroom deshalb nicht nur zur Bildbearbeitung, sondern auch zur Verwaltung meiner Fotos und für die Verschlagwortung. So kann ich beispielsweise nach Pferd, Reiter, Sponsorennamen oder Turnier suchen und meine Bilder langfristig besser organisieren.

Lightroom und Photoshop ergänzen sich, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben. Lightroom nutze ich vor allem für die Bearbeitung und Verwaltung großer Bildmengen. Belichtung, Farben, Zuschnitt und viele andere grundlegende Anpassungen lassen sich dort sehr effizient erledigen. Photoshop ist dagegen für mich das Werkzeug für aufwendigere Retuschen und gezielte Bearbeitungen einzelner Bilder.

Neben Lightroom gibt es verschiedene Alternativen zur Verwaltung und Bearbeitung von RAW-Fotos, beispielsweise Capture One, DxO PhotoLab oder ON1 Photo RAW. Welche Software besser passt, hängt vom persönlichen Workflow, den gewünschten Funktionen und natürlich auch vom Budget ab. Ich selbst arbeite mit Lightroom, weil es sich gut in meinen bestehenden Workflow integrieren lässt und für die große Anzahl an Bildern in der Turnierfotografie praktisch ist.

Für die Organisation großer Bildmengen eignen sich Programme mit Katalog-, Such- und Verschlagwortungsfunktionen. Ich nutze dafür Lightroom. Besonders wichtig sind für mich die Stichwörter, mit denen ich meine Turnierfotos beispielsweise nach Pferd, Reiter, Startnummer und Prüfung strukturieren kann. Eine gute Fotoverwaltung spart langfristig viel Zeit – vor allem dann, wenn man nicht nur die aktuellen Bilder, sondern auch ältere Aufnahmen schnell wiederfinden möchte.

Ich versuche, meine Bildorganisation möglichst früh im Workflow mitzudenken. Meine RAW-Dateien werden in Lightroom verwaltet und mit relevanten Stichwörtern versehen. Je nach Aufgabe kommen anschließend unterschiedliche Systeme zum Einsatz: Picdrop für Kundengalerien und Bildauswahl, Pictrs für meinen Online-Shop und Lightroom für die eigentliche Bildverwaltung. Der wichtigste Punkt ist dabei eine klare Struktur, die auch dann noch funktioniert, wenn aus einem einzelnen Auftrag mehrere tausend Fotos werden. Für mich hat sich u.a. ein festes Muster für Benennung der Bilddateien bewährt, genauso wie Beschriftungen in den Metadaten der Bilder.

Für Kundengalerien und die Auswahl von Bildern gibt es verschiedene spezialisierte Anbieter. Ich nutze Picdrop, weil ich dort Galerien für Kunden bereitstellen und die Bildauswahl beziehungsweise Kommunikation rund um die Bilder organisieren kann. Was mich an Picdrop, im Vergleich zu anderen Anbietern, besonders überzeugt ist, dass der Kunde das Tool sehr intuitiv bedienen kann.

Auch außerhalb der eigentlichen Fotobearbeitung können kleine Tools im Alltag viel Arbeit abnehmen. Ich nutze beispielsweise Microsoft To Do für meine täglichen Aufgaben, Smartsheet für größere Projekte und Planungen und Buffer für die Planung meiner Social-Media-Inhalte. Dazu kommen je nach Aufgabe Canva, Google Forms oder rapidmail. Mein Tipp: Nicht jede neue Produktivitäts-App ausprobieren, nur weil sie viele Funktionen verspricht und fancy aussieht. Das beste Tool ist meistens das, das man tatsächlich regelmäßig benutzt.


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